Helfen ist ganz einfach, jeder kann es! Wer anderen hilft, tut auch sich selbst etwas Gutes! Probieren Sie es aus!

"Man muss etwas tun, und sei es noch so wenig, für diejenigen, die Hilfe brauchen; etwas, was keinen Lohn bringt, sondern Freude, es tun zu dürfen."

Dr. Dr. Albert Schweitzer

Bitte beachten Sie: Wenn Sie etwas Gutes tun möchten, dann können Sie das im Alltag natürlich spontan dort tun, wo Hilfe gebraucht wird. 

Aber Sie können das auch organisiert und regelmäßig machen, dazu bieten sich zahlreiche Organisationen an, jeder wird das Passende finden - wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

 

Hier finden Sie einige Gedanken über das Helfen im Allgemeinen und diverse Hilfsorganisationen im Besonderen, wobei die Auswahl insofern völlig willkürlich ist, als sie meinen ganz persönlichen Präferenzen folgt!

 

Einige Organisationen favorisiere ich, weil sie eine lange und gut überprüfte Tradition des Helfens haben und ich sie aus verschiedenen Gründen für besonders gut halte, andere, weil sie sich auf meine großen Vorbilder, nämlich den philippinischen Nationalhelden Dr. Jose Rizal und den Friedensnobelpreisträger Dr. Dr. Albert Schweitzer beziehen.

 

Beide haben viele Gemeinsamkeiten: Sie waren beide Ärzte und hatten diesen Beruf gewählt, weil sie anderen Menschen helfen wollten. Beide waren überzeugt davon, daß Fortschritt nur durch Information, Aufklärung und Diskussion sowie Erziehung möglich ist und das dies nicht durch Gewalt ersetzt werden kann und sollte.

Beide waren hochbegabte Multitalente, beide liebten die Tiere und hatten sehr hohe moralische Ziele, die sie selbst beispielhaft lebten, Dr. Jose Rizal hat das sogar mit seinem Leben bezahlen müssen....

 

Vorbilder ändern sich, früher hatte ich andere, aber mit zunehmendem Alter wird man (hoffentlich!) ein wenig weiser....

Der philippinische Humanist und Nationalheld Dr. Jose Rizal (oben) und der "Urwaldarzt" und Nobelpreisträger Dr. Dr. Albert Schweitzer (unten)

Wer das gute Gefühl kennengelernt hat, das sich automatisch einstellt, wenn man jemandem etwas Gutes getan hat, einem anderen Menschen oder einem hilfsbedürftigen Tier geholfen hat, der will darauf nicht mehr verzichten, das Helfen wird sehr schnell zu einem Bedürfnis, möglicherweise deshalb, weil mit erfolgreicher Hilfe Glückshormone ausgeschüttet werden und sich Zufriedenheit einstellt...

 

Dabei ist es gar nicht wichtig, wer das Objekt der Zuwendung ist: Es können Kinder, kranke oder alte Menschen sein, es können aber auch Menschen sein, die durch Naturkatastrophen oder Kriege oder Epidemien in Not geraten sind, vielleicht sind es  aber auch "nur" unsere tierischen Mitgeschöpfe: Helfen ohne finanzielle Vorteile ist nicht nur wertvoll für die hilfsbedürftigen Betroffenen, sondern fast ebenso wichtig für die Helfer selbst! Eine Binsenweisheit für diejenigen, die es tun, für die übrigen vielleicht erstaunlich....Sozialwissenschaftler sagen dazu: " Der Mensch ist ein soziales Wesen, die Solidarität untereinander ist daher ein soziales (menschliches) Grundbedürfnis".

 

Welche politischen Ansichten, welche Rasse, Nationalität oder Religionszugehörigkeit der Helfende hat, ist dabei völlig unerheblich, ob Christen, Moslems, Juden, Buddhisten, Hinduisten, auch Agnostiker und Atheisten werden die gleiche Freude empfinden, wenn sie für andere da sind - mit dem Helfen ist eine universelle Freude verbunden, probieren Sie es einmal aus, falls Sie noch nie daran gedacht haben sollten!

 

Das Christentum weiß schon lange von dieser einfachen Wahrheit, das kommt in der Apostelgeschichte 20,25 zum Ausdruck: Geben ist seliger denn Nehmen! Dabei muß es nicht um Geld und Güter gehen, es kann auch einfach Hilfeleistung sein....

 

Inzwischen ist sogar wissenschaftlich untermauert, daß es einen kausalen Zusammenhang zwischen Spenden und dem eigenen Glücksgefühl gibt! 

Zusammenfassung dieser wissenschaftlichen Studie:

"Die Wirkungen des Gebens könne man mit denen körperlicher Ertüchtigung vergleichen. Sie hätten kurz- und langfristige Folgen. Wer einmal spende, werde für einen Tag glücklich; wenn es zu einem Lebensstil werde, könne es nachhaltig wirken." Nachzulesen hier: https://www.theology.de/skurriles/wisseaktunschaftbelegtgebenistseligeralsnehmen.php

Die einfachste und effektive Form des Helfens und des Spendens: Die Blutspende!

Sie müssen lediglich alle 2 bis 3 Monate jeweils 2 bis 3 Stunden Zeit opfern, denn so oft dürfen Sie spenden! Männer dürfen maximal ca. alle 2 Monate, Frauen alle 3 Monate im Jahr Blut spenden, es ist ganz einfach!

Sie müssen lediglich ein paar Dinge vorher beachten und beim Blutspenden Ihren Personalausweis mitbringen....einfacher geht es nicht!

Es tut nicht weh, der Gesundheit schadet es auch nicht, wenn Sie gesund sind! Es gibt sogar Fachleute, die Blutspende bei Vorliegen eines Bluthochdruckes für gesund halten....

Ihr Blut wird nach der 1. Blutspende sehr gründlich untersucht, das ist eine zusätzliche Sicherheit für Sie selbst, daß Sie garantiert an keiner gefährlichen Infektion oder Erkrankung leiden, Sie bekommen anschließend einen Blutspende-Ausweis, in dem Ihre wichtigsten Daten (Blutgruppe) und die Anzahl Ihrer Blutspenden dokumentiert werden.


Die Blutspende ist eine der wirkungsvollsten und besten und dabei einfachsten Formen der Hilfe für andere, jeder, der halbwegs gesund ist und über 18 und nicht über 65 Jahre alt ist (bei erstmaliger Spende), kann Blut spenden! Auch Menschen, die etwas an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind, weil sie vielleicht im Berufsleben nicht mehr so richtig mithalten können,  können durch die Blutspende genauso wertvolle Hilfe leisten wie jeder andere auch! Das dokumentiert nicht nur eine äußerst soziale Einstellung, sondern stärkt zweifellos auch das soziale Selbstwertgefühl!

Nach meiner persönlichen Erfahrung ist die selbstlose  Hilfeleistung  für unsere Mitgeschöpfe, seien es nun Tiere oder Menschen, eines der nebenwirkungsärmsten und wirksamsten Mittel gegen typische Zeitkrankheiten wie Depressionen, weil sie den Focus von dem wirklichen oder vermeintlichen eigenen Leiden weg auf die realen und wirklichen schlimmen Leiden unserer Mitgeschöpfe konzentrieren! Der Blick wird dadurch geschärft für die Realitäten.

Blut spenden oder Geld: Beides ist möglich, sinnvoll und wichtig!

Wer kein Blut spenden kann oder will, der kann es sich auch einfacher machen: Geld spenden! Geld ist so gesehen ein gutes Äquivalent zur Blutspende oder tätiger Hilfe, weil die Hilfsorganisationen Geld genauso dringend benötigen wie Blutspenden und tätige Hilfe!

Also: Jeder kann helfen!

Der barmherzige Samariter - eine universell gültige Parabel!

Das Gleichnis des barmherzigen Samariter aus dem Lukasevangelium ist eine der bekanntesten Geschichten, die Jesus erzählt, um einen Grundgedanken des Christentums zu veranschaulichen: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!

 

In dieser schönen Geschichte ( ob sie nun historisch belegbar oder nur eine Parabel ist, ob man daran glaubt oder nicht ist eigentlich unwesentlich), hilft ein Samariter einem ausgeraubtem und schwer verletztem Fremden, er bringt ihn zu einem Haus, sorgt für  dessen medizinische Behandlung und kümmert sich auch weiterhin um dessen Wohlergehen persönlich und mit Geldspenden...

 

 

 

"Ein Mann auf dem Weg von Jerusalem hinab nach Jericho geriet unter die Räuber, die ihn ausplünderten und schwerverletzt liegen ließen. Ein vorüberkommender Priester sah den Verletzten und ging weiter, ebenso ignorierte ihn ein Levit. Schließlich sah ein Samaritaner den verletzten Mann, erbarmte sich, versorgte dessen Wunden und transportierte ihn auf dem Reittier zur Herberge. Dort gab er am folgenden Morgen dem Wirt zwei Denare und beauftragte ihn mit der weiteren Pflege, verbunden mit der Zusage seiner Wiederkehr und der Erstattung weiterer Kosten.

Anschließend fragt Jesus, wer von den dreien dem Überfallenen der Nächste gewesen sei. Der Schriftgelehrte erkennt den Sachverhalt und antwortet, dass es der Samaritaner gewesen sei. Daraufhin fordert Jesus ihn auf, ebenso wie jener zu handeln." 

Das Gleichnis wird im Evangelium des Lukas (Lk 10,25-37 EU) überliefert und gilt als Appell zur tätigen Nächstenliebe.

Aus: Wikipedia

Nationale und internationale Hilfsorganisationen: hier können Sie helfen!

Das Deutsche rote Kreuz (DRK) und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und vom Roten Halbmond sind überkonfessionelle, überparteiliche und humanitäre international agierende Hilfsorganisationen mit besonderem internationalen Rechtsstatus!

Wenn Sie eine überkonfessionelle Internationale Organisation unterstützen möchten, die sowohl in Deutschland als auch überall auf der Welt immer dort in vielfältiger Weise hilft, wo die Not am größten ist, dann bietet sich diese Organisation m. E. als 1. Wahl an: Es ist für eine aktive Mitarbeit, sei es beruflich oder ehrenamtlich, beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz bzw. Roten Halbmond völlig egal, welcher Nationalität oder Religion Sie angehören, hier zählt wirklich nur Ihre Bereitschaft, zu helfen und mit den humanitären Zielen des IKRK übereinzustimmen!

Hier ist der online-Kontakt: https://www.icrc.org/de/wer-wir-sind

Hier finden Sie die engliscsprachige Version: https://www.icrc.org/en/who-we-are

Hier die deutsche nationaßele Sektion: Deutsches Rotes Kreuz https://www.drk.de/


Die beiden großen christlichen Hilfsorganisationen in Deutschland: Die Malteser (katholisch, links im Bild Malteserkreuz im Wappenschild) und evangelischen Johanniter, Malteserkreuz im Kreis.

Die Malteser können auf eine über 960jährige ungebrochene geschichtliche Kontinuität zurückblicken: Anfangs waren sie als Kreuzritter für den Schutz von Jerusalem und den Schutz und Hilfe der Pilger zuständig, aber dann wandelte sich dieser militärische Orden in einen militärisch-hospitalischen Orden um, man kann die Malteser als Mitbegründer des Hospital- und Lazarettwesens betrachten, heute sind sie die einzigen übrig gebliebenen Ritterorden, die immer noch Hilfe am Nächsten leisten, inzwischen nicht nur national, sondern auch international!

Weitere Infos finden Sie hier: www.malteser.de/ 

www.johanniter.de

Malteser und Johanniter: Hilfe in Not und seelsorgerische Unterstützung - beides ergänzt sich!

Die Malteser freuen sich über Ihre Hilfe, sei es als ehrenamtlicher Mitarbeiter, oder sei es als spendendes Fördermitglied: Hier kann jeder Mitglied werden! Hier der Kontakt: https://www.malteser.de/

www.johanniter.de

 

 

Rotes Kreuz und christliche Hilfsorganisationen Malteser und Johanniter: Gemeinsam helfen, aber auf teilweise unterschiedlicher geistiger Grundlage!

Das Rote Kreuz, aber auch die christlichen Hilfsorganisationen wie die Malteser, die Johanniter und viele weitere handeln in diesem Kontext bis heute, wenngleich es Unterschiede gibt: Während das Rote Kreuz dies ganz bewußt nicht im Namen des Christentums tut, sondern auf der Basis eines umfassenden humanitären Grundgedankens, der allerdings nicht nur, aber auch auf christlichen, islamischen und jüdischen gemeinsamen humanitären Grundwerten basiert,  sodaß Helfer und Mitglieder der Entscheidungsgremien aus allen Religionen kommen können und deren Glaubensbekenntnis völlig unwichtig ist, sind die christlichen Hilfsorganisationen wie die Malteser und Johanniter aus dem alten (Kreuz-)Rittertum hervorgegangen, der Malteser Ritterorden und der Johanniter Ritterorden verfolgen bis heute in ungebrochener Kontinuität die alten Ziele entsprechend dem Vorbild des barmherzigen Samariters: Auch hier geht es primär um die Linderung der akuten Not, aber dies wird ergänzt um die Linderung der geistigen Nöte, getreu dem Motto: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein...!

Dieser Aspekt der sozialen Nöte, psychische Probleme und soziale und spirituelle Verelendung steht beim Roten Kreuz nicht an erster Stelle, weil das Rote Kreuz sich bewußt auf die realen Nöte und den "kleinsten gemeinsamen Nenner" zwischen allen Menschen konzentriert, wohl aber bei unseren beiden heute noch aktiven geistlichen Ritterorden, den Maltesern und den Johannitern!

 

 

Das Malteserkreuz im Wappenschild, das "Markenzeichen" der Ritter des Malteserordens, eigentlich genauer "Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes von Jerusalem von Rhodos und von Malta"

Der Orden der Malteser Ritter (katholisch) und der Orden der Johanniter (evangelisch) werden hier gemeinsam abgehandelt, weil die Grundlagen m. E. im Wesentlichen die gleichen sind: Es sind christliche Ritterorden, hervorgegangen aus den Kreuzzügen, die im Laufe der Zeit eine so hohe Moral, Glaubwürdigkeit und Ansehen erreichten, daß nahezu alle heute weltweit existierenden  dynastischen Orden eigentlich nur mehr oder weniger schlecht gelungene Plagiate dieser beiden Orden sind. (Das ist natürlich nur meine persönliche private Meinung).

 

Die Johanniter sind der evangelische Zweig der Malteser-Ritter der ehemaligen Balley Brandenburg, waren zeitweise auch nur noch ein weltlich-dynastischer Orden des Hochadels, bis sie wieder in einen christlichen Ritterorden transformiert wurden, auf Veranlassung und mit Billigung sowohl der Staatsorgane als auch der Kirchen.

 

Es sind auch die einzigen heute noch in Deutschland existierenden Ritterorden, die tatsächlich ein reales "Fons Honorum" haben, d. h. in mehr oder weniger ungebrochener geschichtlicher Kontinuität stehen und von den Staaten und der Kirche voll anerkannt und rechtlich geschützt sind.

 

Das Ordenszeichen der Johanniter unterscheidet sich durch das fehlende Wappen vom Malteserorden, dessen Schild seinen militärischen Ursprung symbolisiert.

Übrigens ist der Malteser-Orden ähnlich wie das Rote Kreuz ein völkerrechtlich selbständiges Gebilde mit zahlreichen Sonderrechten im Internationalen Diplomatischen Verkehr.

 

Die beiden Orden sind elitär*, d. h. die Zugangsvoraussetzungen zum Malteser-Orden ebenso wie zum Johanniter Orden sind bewußt so hoch gesteckt, daß nur hervorragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eine Chance haben, hier Mitglied zu werden.

Geschichtlich bedingt rekrutiert sich die Mehrheit dieser beiden Orden auch heute noch aus dem Adel und dem Hochadel.

Wichtig:  Die Hilfswerke dieser beiden Orden, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene, stehen aber allen Interessierten mit entsprechendem Glaubensbekenntnis offen, d. h. sind keineswegs elitär. Wem es nur um das aktive Helfen geht, für den sind die Unterschiede zwischen Orden und Hilfswerke unwesentlich.... 

*Der Begriff "elitär" wird hier nicht wertend verwendet.

 

Die acht Seligpreisungen der Bergpredigt als Richtschnur der geistlichen Ritterorden Malteser und Johanniter

Die acht Glück-Seligpreisungen, die auf das Matthäus-Evangelium zurückgehen (Matthäus-Evangelium (5, 3-12)) lauten wie folgt: 

„1. Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

2. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

3. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.

4. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

5. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

6. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.

7. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

8. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.“

Während die Seligpreisungen (eigentlich: „Glück-Seligpreisungen“) vom letzten Ziel und der Erfüllung des Menschen sprechen, bezeichnen die Tugenden den Weg, dorthin zu gelangen. Tugenden sind Dispositionen, Gewohnheiten, Haltungen, kraft deren der Mensch geneigt ist, das Gute zu tun. Sie haben die natürlichen Charakteranlagen des einzelnen zur Grundlage und wollen diese vervollkommnen.
Die Verbindung des Malteserkreuzes mit den Seligpreisungen und (Kardinal-) Tugenden will seinem Träger somit eine Richtschnur geben, wie sein Leben gelingen kann

Die 4 Kardinaltugenden sind: 1. Klugheit 2. Gerechtigkeit 3. Tapferkeit 4. Maßhaltung (Zitiert aus: Malteser Geistliches Zentrum)

Das achtspitzige Kreuz der Malteser symbolisiert also die Seligpreisungen der Bergpredigt, eine andere Interpretation geht davon aus, daß die acht Kreuzspitzen den Kampf gegen das "achtfache Elend" der Malteser symbolisieren, als da sind:

1. Krankheit  2. Verlassenheit  3. Heimatlosigkeit  4. Hunger  5. Schuld  6. Lieblosigkeit  7. Gleichgültigkeit  8. Unglaube

 

Hier wird deutlich, daß das Rittertum mehr bezweckt als nur den Kampf gegen Hunger und Durst und gegen die verheerenden Auswirkungen von Gewalt in all seinen schrecklichen Formen: Hier geht es auch und vor allem um Spiritualität, um die Vervollkommnung sowohl der Seele als auch des Geistes sowohl der Ritter als auch derer, die sie beschützen!

Damit ist klar, daß der Anspruch des traditionellen Rittertums weit höher ist als der von internationalen Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz/Roter Halbmond, das liegt in der Natur der Sache und hat seine Berechtigung! Hierin liegen die Hauptunterschiede zwischen Ritterorden und Rotem Kreuz, beides hat sowohl Vor- als auch Nachteile....

Und last but not least ist auch heute noch die Bewahrung und Einstehen für den Glauben ein wesentliches Element dieser beiden Orden, auch wenn das heute nicht mit Waffengewalt wie zur Zeit der Kreuzzüge, sondern mit der Sprache in Wort und Schrift geschieht...

 

 


Ich bin ein sehr großer Fan der SOS-Kinderdorf-Idee! Kinder sind unsere Zukunft, sie haben ein Recht auf ein glückliches und behütetes Leben.

Hier die Kurzdefinition der SOS-Kinderdorf-Idee:

 

SOS-Kinderdorf kurz und knapp

SOS-Kinderdorf macht sich seit 60 Jahren für die Bedürfnisse, Anliegen und Rechte von Kindern stark. Nach den SOS-Kinderdörfern sind in Deutschland und in der ganzen Welt viele weitere SOS-Angebote für Kinder und Jugendliche, Mütter und Familien entstanden. Unterstützen Sie unsere Arbeit, indem Sie spenden oder eine Patenschaft übernehmen. SOS-Kinderdorf geht mit Ihren Spenden besonders verantwortungsbewusst um. Seit vielen Jahren wird SOS-Kinderdorf dafür mit dem DZI-Spenden-Siegel ausgezeichnet.

© SOS-Kinderdorf e.V. – Unterstützen Sie weltweite Kinderhilfe, indem Sie spenden oder eine Patenschaft übernehmen.

SOS-Kinderdorf e.V. ist als eingetragene gemeinnützige Organisation von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit.

Hier der Link: http://www.sos-kinderdorf.de/portal/information



Ursprünglich nur eine kleine Bürgerinitiative, ist die Tafel heute nicht mehr wegzudenken - ohne die Tafel würde es für viele auch hier in Deutschland noch schlechter aussehen...

Die Tafel - Essen, wo es hingehört!

DIE TAFELN: LEBENSMITTEL RETTEN. MENSCHEN HELFEN.

In Deutschland werden täglich etliche Tonnen Lebensmittel vernichtet, obwohl sie noch verzehrfähig sind. Gleichzeitig herrscht bei vielen Menschen Mangel.

Die gemeinnützigen Tafeln schaffen einen Ausgleich: Sie sammeln überschüssige, qualitativ einwandfreie Lebensmittel und verteilen diese an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte.

Mit ihrer schnellen und unbürokratischen Hilfe lindern die Tafeln die Folgen von Armut in einer reichen Gesellschaft - und stehen für Solidarität und Mitmenschlichkeit.

Die Tafeln sind eine der größten sozialen Bewegungen unserer Zeit. Unterstützen Sie uns: mit ehrenamtlichem Engagement, einer Spende oder ideell. Jede Hilfe ist willkommen!

Hier finden Sie die Tafel auch in Ihrer Nähe, Spenden sind ebenso willkommen wie ehrenamtliche Hilfe...!

www.tafel.de


Die Österreichische Albert-Schweitzer-Gesellschaft (ÖASG)

Ursprünglich wurde die Österreichische Albert-Schweitzer-Gesellschaft gegründet, um das Urwaldkrankenhaus "Lambarene" des "Urwaldarztes" Dr. Dr. Abert Schweitzer in Gabun tatkräftig zu unterstüten. Inzwischen ist daraus eine kleine aber weltweit agierende Internationale Organisation geworden, die in vielen Ländern karitativ tätig ist und in Österreich auch junge Menschen und Künstler unterstützt.

Da die Organisation relativ klein und überschaubar ist und keine Hauptamtlichen beschäftigt werden, kann die ÖSAG relativ flexibel reagieren und dort helfen, wo sie besonders gebraucht wird.

Ich habe sie hier mit aufgeführt, weil Dr. Dr. Albert Schweitzer für mich - neben dem philippinischen Nationalhelden Dr. Jose Rizal -  ein ganz besonderes Vorbild ist....(Albert Schweitzer erhielt für sein Lebenswerk u. a. den Friedensnobelpreis) Die ÖASG ist von der UNO und UNESCO als NGO anerkannt.

Weitere Infos bei Wikipedia und auf der Seite der ÖASG




Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt - Tierschutz ist wichtig!

Bei der Organisation handelt es sich um eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die im Jahr 2000 durch den 2013 verstorbenen Rechtsanwalt Wolfgang Schindler in München als gemeinnützige Stiftung gegründet wurde.

 

Nach eigenen Angaben ist sie seit dem Tod ihres Gründers fast ausschließlich spendenfinanziert. Sie ist Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und fertigt ihre Jahresberichte seit 2012 nach den Vorgaben des Social Reporting Standards an.[2]

 

Schirmherr der Stiftung war viele Jahre der Philosoph Peter Sloterdijk. Rhena Schweitzer-Miller, die Tochter Albert Schweitzers, verlieh ihr den Namen. Der Sitz der Stiftung befindet sich in München.

Das Leitungsorgan ist der Vorstand, dem Mahi Klosterhalfen, Rolf Hohensee und Hans-Georg Kluge angehören. Das Amt der Geschäftsführung hat Mahi Klosterhalfen inne.

Die Albert Schweitzer Stiftung konzentriert sich mit ihrer Arbeit auf den Bereich der Nutzung von Tieren als Nahrungsmittel. Dabei orientiert sie sich gemäß ihrer Satzung an der handlungsleitenden Maxime »Ehrfurcht vor dem Leben« Albert Schweitzers.[3] Die Tätigkeit der Stiftung besteht hauptsächlich aus Verhandlungen mit Betrieben der Lebensmittelwirtschaft, Information der Öffentlichkeit, klassischer Presse- und Medienarbeitsowie im kleinen Rahmen politischer Lobbyarbeit. Sie arbeitet außerdem im Rahmen des Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen mit klagebefugten Organisationen zusammen.[4]

Webseite: https://albert-schweitzer-stiftung.de/?gclid=Cj0KCQjwlv_XBRDrARIsAH-iRJThxir-9Hi86p80Yt9GPg4LKdH8dEya4fwChofOIG5TNhdX07q8qeUaAkQqEALw_wcB



Diese Thema paßt hier rein und interessiert mich ausserordentlich, auch wenn es dabei weniger um Spenden geht....

Der philippinische Nationalheld Dr. Jose Rizal und der Order of the Knights of Rizal

Wahlspruch: Non omnis moriar - ich werde nicht ganz sterben

Der Order of the Knights of Rizal ist ein philippinischer, bürgerlicher, humanitärer weltlicher Ritterorden, dessen Ziele die Bewahrung und Verbreitung der Werke und Lehren des größten philippinischen Freiheitshelden, Dr. Jose Rizal ist.

Des weiteren gehört zu seinen Zielen die Erziehung der Jugend im Sinne der humanitären Lehren von Dr. Jose Rizal, der international hoch angesehen war und noch heute ist und ein wesentlicher geistiger Wegbereiter des philippinischen Freiheitskampfes und der philippinischen Unabhängigkeit ist.

 

Dank der Bemühungen des Order of the Knights of Rizal ist die Lektüre der wichtigsten Bücher von Dr. Jose Rizal, das Werk "Noli me tangere" - "Berühre mich nicht!" und dessen Fortsetzung, das Buch " El Filibusterismo - Der Aufstand" in allen höheren Schulen auf den Philippinen Pflicht! Der Orden ist staatlich anerkannt und gefördert und hat weltweit etwa 20000 Mitglieder. Eines seiner wichtigsten selbstgesteckten Ziele ist die Bildung der Jugend im Sinne der humanitären Ideale von Dr. Jose Rizal.

 

Gerade ein multikulturell strukturiertes Land wie die Philippinen, dass u. a. dank seiner sehr heterogenen Ethnien, Kulturen und Sprachen naturgemäß mit zahlreichen Problemen zu kämpfen hatte und hat, ist elementar auf verbindliche  sinnstiftende Vorbilder angewiesen, die verbindliche Werte und eine geistige Einheit vermitteln können.

 

Da auf den Philippinen zahlreiche Religionen konkurrieren, ist das Vorbild Dr. Jose Rizal elementar: Dr. Rizal, der 1896 als Märtyrer für ein freies Philippinien in Manila erschossen wurde, war zwar Katholik, hat aber als Freimaurer vor allem humanitäre Werte vertreten, unabhängig von der jeweiligen Religion: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität - das ist heute fast ebenso relevant wie vor 100 Jahren, und das nicht nur auf den Philippinen!

 

Ich wäre sehr froh, wenn wir in Deutschland ein ähnliches Vorbild hätten!

Dr. Jose Rizal, Freiheitsheld der Philippinen

Dr. Jose Rizal war ganz wesentlich an der antikolonialen Befreiung der Philippinen beteiligt: Seine Werke hatten einen bedeutsamen Einfluss auf die Menschen und waren auch Legitimation für den Aufstand gegen 300 Jahre Fremdherrschaft durch den spanischen Klerus auf den Philippinen und die spanische Krone.

Auch heute noch, über 100 Jahre seit der Erstveröffentlichung,  hat z. B. sein Erstwerk "Noli me tangere - berühre mich nicht!" nichts von seine Faszination eingebüßt: Eine bilderreiche elegante, poetische Sprache, gepaart mit viel Humor und teilweise Ironie, aber auch mit Pathos, wo es angebracht ist, liest sich spannend und gibt einen interessanten, teilweise aber auch erschütternden Einblick in die Herrschaftsstrukturen und Machtmißbrauch vor allem der Mönchsorden, aber auch der spanischen Krone auf den Philippinen.

 

Dr. Jose Rizal war Arzt, hatte u. a. auch Deutschland bereist und dort viele gute Freunde gewonnen, er war unter anderem mit dem Pilippinen-Experten Prof. Dr. Ferdinand Blumentritt und dem bekannten Arzt der Charite Prof. Dr. Virchow befreundet.

Dr. Virchow hat eine bemerkenswerte Trauerrede/Nachruf zum Tode seines Kollegen Dr. Jose Rizal gehalten, sie ist hier zu finden: http://ufreytag.michel-media.de/page22.html

Dr. Jose Rizal wurde auf Basis falscher Anklagen zum Tode verurteilt und 1896 in Manila im Alter von nur 35 Jahren erschossen.

Seine humanitären Gedanken leben aber weltweit fort, unter anderem durch die "Ritter von Rizal".

Ähnliches gilt für seine beiden wunderbaren Romane, die ich nur wärmstens weiter empfehlen kann!

Leider gibt es "Noli me tangere" zur Zeit nicht im regulären Buchhandel auf deutsch, man muss es sich antiquarisch besorgen oder auf englische oder spanische Versionen ausweichen...

 

Die wesentlichen Elemente der Gedanken von Dr. Jose Rizal: Nur durch Erziehung kann die Menschheit sich weiterentwickeln. Basis der Erziehung und des zwischenmenschlichen Umgangs müssen sein: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität! Ein guter Mensch ist jemand, der sein Land liebt, aber Freundschaft mit guten Menschen aller Länder pflegt, der gewaltlos agiert und mit Argumenten überzeugt, der aber auch bereit ist, für seine Ehre zu sterben. Dr. Jose Rizal hat diese Ideale sein ganzes Leben lang gelebt!

 

Für Dr. Jose Rizal ist Investition in die Bildung Investition in die Zukunft, die Hilfe für Arme und Bedüftige und die Unterstütung der Bildungseinrichtungen für alle ist oberstes Gebot. 

Der 1911 von Oberst Antonio C. Torres in Manila gegründete Order of the Knights of Rizal hat sich dies zu eigen gemacht und fördert in vielfältiger Weise Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser usw.

Weitere Infos zu Dr. Jose Rizal finden Sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Rizal

weitere Infos zum Order of the Knights of rizal finden Sie hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Knights_of_Rizal

offizielle homepage finden Sie hier: http://knightsofrizal.org/

eine gute Kurzbiografie finden Sie hier: http://www.dns2world.asia/?page_id=183

Das Thema antikoloniale Befreiung auf den Philippinen, Dr. Jose Rizal und der Order of the Knights of Rizal finde ich so interessant, daß ich hierzu wohl über kurz oder lang eine eigene kleine Website machen werde. Einfach mal wieder hier reinschauen!

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